Stephans kleine Bastelstunde

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Stephan
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Re: Stephans kleine Bastelstunde

Beitrag von Stephan »

Kühlerpaket.... Heute kam endlich der Ölkühler mit hinein.
IMG_20220505_185443 klein.jpg
MfG,
Stephan


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christian_scirocco2
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Re: Stephans kleine Bastelstunde

Beitrag von christian_scirocco2 »

Da kann niemand behaupten daß du den Platz nicht nutzt. Finde die Kombi aber nicht optimal, halt drei Kühler hintereinander, wobei der Ölkühler dem LLK warme Luft liefert.
Keine Möglichkeit den Ölkühler hochkant, leicht diagonal in die Front zu setzen, ggf.mit einem Luftleitblech?
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Stephan
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Re: Stephans kleine Bastelstunde

Beitrag von Stephan »

Ich bin froh, überhaupt alles unter zu bekommen. Wie gesagt, damals lief es jahrelang so. Obs jetzt leistungsbezogen auch noch gut funktioniert muss man sehen und dann ggf. neu bewerten.

Wenn man den Ölkühler jetzt z.b. außen hinsetzt, so dass der LLK nicht überdeckt ist und dabei um 90° dreht, würde das erstmal baulich rein passen. Das Problem ist dann aber der Scheinwerfer. An den kommt man dann nicht mehr dran heran und der Kühler würde dann dahinter sitzen. Also auch suboptimal.

Wenn wir mal in die Grosserie schauen.... Bei Citroen XM waren 5 Kühler im Paket hintereinander. Das ging auch.... Wasserkühler, Ladeluftkühler, Getriebeölkühler, Servokühler und Zusatzölkühler. Alles im Paket. Nicht zu vergessen der Klimakühler.
Werden sehen wie gut es nachher in Bezug auf die Endleistung funktioniert. Vorher hatte ich mit Chip gut 210PS und den etwas kleineren Wasserkühler vom Ibiza mit den Wasseranschlüssen auf der Fahrerseite. Der war gut 10cm schmaler. Hat aber auch ausgereicht. Wie gesagt, abwarten wie es sich nachher darstellt und dann ggf nachbessern oder umplanen.

Meine Erfahrungen von früher waren folgende:
Öltemperatur dank das Zusatzölkühlers selten über 85°C an der Messtelle am Ölfilter.
Wassertemperatur blieb im Rahmen, vermutlich dank des Zusatzölkühlers.
Ladelufttemperatur war maximal 10-12° über Umgebungstemperatur. Dabei war das alte LLK ein Bar and Plate. Der hat weniger Strömungswiderstand, aber dafür eine schlechtere Kühlleistung. Der neue LLK ist jetzt ein Bar and Fin. Der hat innen Kühlrippen im Kühler. Dadurch ist der Strömungswiderstand etwas höher aber die Kühlleistung besser. Das Ergebnis muss man dann im Echtbetrieb sehen.

Versteh mich nicht falsch, kritische Anmerkungen sind immer gern gesehen, denn das führt auch zum Überdenken des Konzeptes. Hier fällt mir aber keine Alternative ein, die umsetzbar ist.
MfG,
Stephan


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christian_scirocco2
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Re: Stephans kleine Bastelstunde

Beitrag von christian_scirocco2 »

Ok, wenn das vorher achon so funktioniert hat, wird es in Zukunft mit größeren Kühlern wahrscheinlich sogar besser.
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Stephan
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Re: Stephans kleine Bastelstunde

Beitrag von Stephan »

Hallöle,

ich bin jetzt schon eine Weile mit der Elektrik zu Gange.

Was man da so an Plänen wälzen muss, das ist schon erstaunlich. Damals, den ersten Kabelbaum für den 1,8T (2010) hatte ich anfertigen lassen.
An sich ist es kein Problem, nur es nimmt einfach reichlich Zeit in Anspruch. Ich habe derzeit 5 Kabelbäume liegen, aus denen ich etwas zusammen stricke. Manche Sachen entfallen ja oder werden nicht benötigt, da ich ja auf der Basis eines "AGU" baue. Die Me7als Steuerung ist dabei ja von den neueren Motoren und hat in der Regel die Nockenverstellung, AGR und Umluftregelungen mit an Board, die ich am AGU aber natürlich alle nicht habe, nicht nachrüsten werde und nicht benötige. Das alles gabs damals ja noch nicht, die Nockenverstellung wäre noch eine Überlegung wert, der Rest ist nur Abgaszyklusrelevant und für Euro 2 nicht notwendig.
Dafür kommt aber nun z.B. E-Gas und eine Breitbandlambda mit an Board. Alleine das lohnt sich schon. Insgesamt wird die Motronik auch intelligenter, beispielsweise durch die Nutzung eines Ladedrucksensors, den die alte ME3.8 ja auch nicht hat.

Ohne euch jetzt mit Details langweilen zu wollen, der Hauptvorteil der neueren Anlage ist, dass es eine neuere, modernere Anlage ist, klingt doof, ist aber so. Das fängt mit den oben genannten Dingen an, geht über die Zündspulenstäbe mit integrierten Endstufen weiter, die Rechenleistung ist höher und die Abstimmbarkeit letztlich besser. Die neue Motronik ist eben einfach das modernere System.

Ich sage nur, alt=Regelgrößensteuerung, neu=Zielgrößensteuerung. D.h. die Einspritzmengen werden nicht mehr stumpf nach Kennfeld geregelt sondern haben eine Lambda Zielvorgabe. Dadurch werden geringe Abweichungen ausgeglichen und über Lernwerte angepasst. Man muss es also nicht so arg übertreiben, wenn man Abstimmungen ausfährt, 90% der Arbeit dabei kann "im Büro" erledigt werden. Bei der ME3 mussten 90% der Arbeit im Kfz während der Fahrt abgestimmt werden. Das ist der große Unterschied.

Die Einschränkung von 1,5 bar Überdruck, bzw. 2,5 Bar Absolutdruck als werkseitige Stellgrößengrenze ist dabei erstmal ausreichend, denke ich. Gleichwohl gibts da natürlich auch Möglichkeiten.

Hier ein paar Bilder vom Chaos.
IMG_20220609_150629 klein.jpg
IMG_20220609_150636 klein.jpg
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MfG,
Stephan


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Stephan
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Re: Stephans kleine Bastelstunde

Beitrag von Stephan »

Ne Weile hst es gedauert. Kabelei Teil 1 ist erstmal fertig. Zumindest im Motorraum. Lichtkabelbaum ist dann Teil 2. Finde der Kabelbaum sieht wieder aus wie Serie.
IMG_20220624_125150 klein.jpg
MfG,
Stephan


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